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Der fachliche Ansatz

Mediative Kompetenz verstehen.

Konflikte einordnen und aus der eigenen beruflichen Rolle heraus handeln.

Orientierung für konflikthafte Entscheidungen.

Mediative Kompetenz ist eine professionsbezogene Orientierung, die Wahrnehmung, Deutung, Rolle und Verantwortung trennt, Konflikte strukturiert und Entscheidungen vorbereitet.

Sie unterstützt Menschen dabei, Konflikte im eigenen beruflichen Auftrag genauer einzuordnen. In schulischen Führungsaufgaben hilft dieser Blick, offenen Klärungsbedarf und die eigene Entscheidungsverantwortung zu unterscheiden.

Den Klärungsbedarf erkennen.

Beobachtungen von Interpretationen unterscheiden und prüfen, welche Fragen noch offen sind.

Aus der eigenen Rolle handeln.

Den eigenen Auftrag berücksichtigen und Zuständigkeiten sichtbar halten.

Entscheidungen vorbereiten.

Perspektiven und Bedingungen einbeziehen, bevor nächste Schritte abgewogen und begründet werden.

Der Ansatz im Überblick

Wie der Ansatz zusammenhängt.

Die vier Perspektiven erläutern den fachlichen Blick auf Konflikte. RAUM ist eine Orientierungs- und Handlungsmethode für mediativ kompetente Konfliktführung in Schule. Die Leitfragen verbinden die Einordnung einer Situation mit der Vorbereitung des weiteren Handelns.

Fachlicher Blick

Vier Perspektiven auf den Konflikt

Wahrnehmung und Deutung

Was habe ich beobachtet? Was davon ist bereits meine Interpretation?

Beziehung und Rolle

Welche Beziehungen und beruflichen Rollen prägen die Situation?

Verantwortung und Entscheidung

Wer ist wofür zuständig? Wer muss entscheiden?

Organisation und Entwicklung

Welche Abläufe und Bedingungen wirken mit? Was wiederholt sich?

Die konkrete Situation einordnen

RAUM: Orientierung und Handeln.

Beginnen Sie mit der Frage, die in Ihrer Situation wichtig ist. Die Buchstaben geben keine feste Schrittfolge vor.

Rolle und Auftrag klären

Was gehört zu meinem Auftrag? Welche eigenen Deutungen beeinflussen meinen Blick?

Anliegen und Interessen erschließen

Worum geht es den Beteiligten hinter ihren geäußerten Positionen?

Umfeld und Wechselwirkungen erkennen

Welche Bedingungen der Organisation wirken in diesem Konflikt mit?

Möglichkeiten abwägen und Verantwortung übernehmen

Welche Handlungsmöglichkeiten habe ich? Wofür bin ich verantwortlich?

Die Leitfragen am Beispiel vertiefen →

Konzeptionelle Übersicht: Cornelia Irene Dannes
Zu den Fachbeiträgen und zur Masterarbeit →

Am Beispiel nachvollziehen.

Eine wiederholt nicht umgesetzte Vereinbarung macht den Unterschied zwischen Klärungsbedarf und Entscheidungsverantwortung konkret.

Zum Beispiel

Kontakt

Kontakt und fachlicher Austausch

Sie möchten sich über mediative Kompetenz austauschen oder haben eine Frage zu meinen Veröffentlichungen? Ich freue mich über Ihre Nachricht.

Cornelia Irene Dannes telefoniert in einer gelben Telefonzelle