Schulleitung · Schulmanagement · Schulentwicklung

Wenn Vereinbarungen im Team nicht greifen.

Was braucht Klärung, und was verlangt eine Entscheidung?

Eine Vereinbarung steht. Trotzdem kommt dasselbe Problem wieder auf die Tagesordnung.

Mediative Kompetenz unterstützt Sie dabei, den Klärungsbedarf zu erkennen und den nächsten Schritt aus Ihrer schulischen Rolle heraus zu begründen.

Vier Fragen zu einer Vereinbarung, die wiederholt nicht umgesetzt wird.

Ein Beispiel aus dem Schulteam

Vor dem nächsten Gespräch: den Klärungsbedarf prüfen.

Eine Rückmeldung fehlt erneut. Ob ein weiteres Gespräch hilft, hängt davon ab, was die Umsetzung verhindert und wer für den nächsten Schritt zuständig ist.

Was war vereinbart, und war es umsetzbar?

Prüfen Sie zunächst diese beiden Fragen. Sind sie geklärt und bleibt die Umsetzung dennoch aus, kann eine verbindliche Entscheidung anstehen. Die Verantwortung dafür bleibt bei der zuständigen Person.

Ist die Vereinbarung noch unklar?

Vielleicht ist offen geblieben, was genau zu tun war oder wer dafür zuständig ist.

Was sollte bis wann vorliegen, und wer hatte die Aufgabe übernommen?

Was erschwert die Umsetzung?

Eine eindeutige Vereinbarung kann an widersprüchlichen Aufgaben oder Abläufen scheitern.

Was stand der Umsetzung entgegen, und was davon lässt sich beeinflussen?

Alles geklärt, aber erneut nicht umgesetzt?

War die Vereinbarung eindeutig und umsetzbar, kann der nächste Schritt eine verbindliche Entscheidung sein.

Wer ist zuständig, und welche Informationen fehlen dafür noch?

Die eigene Situation mit RAUM prüfen →

Rollen und Organisation

Wiederkehrende Konflikte betreffen auch die Organisation.

Welche Frage wichtig wird, hängt von Ihrem Auftrag ab. Neben der Zusammenarbeit können ungeklärte Zuständigkeiten oder widersprüchliche Abläufe eine Rolle spielen.

Schulleitung: Zuständigkeit klären.

Welche Perspektiven müssen noch gehört werden, und welche Entscheidung fällt in Ihre Verantwortung?

Schulmanagement: Umsetzung konkretisieren.

Sind Aufgaben eindeutig verteilt, und woran lässt sich die Umsetzung einer Vereinbarung erkennen?

Schulentwicklung: Wiederholungen prüfen.

Welche Abläufe oder Erwartungen tragen dazu bei, dass ein gemeinsames Vorhaben erneut ins Stocken gerät?

Die Fragen nach beruflicher Rolle vertiefen →

Was mediative Kompetenz bedeutet

Mediative Kompetenz: Klärung und Entscheidung unterscheiden.

Mediative Kompetenz ist eine professionsbezogene Orientierung, die Wahrnehmung, Deutung, Rolle und Verantwortung trennt, Konflikte strukturiert und Entscheidungen vorbereitet.

Beobachtung oder Deutung?

„Die Rückmeldung fehlt“ beschreibt ein Geschehen. „Die Kollegin nimmt die Vereinbarung nicht ernst“ ist bereits eine Deutung, die zu prüfen ist.

Sie handeln dabei aus Ihrer beruflichen Rolle. Auftrag und Entscheidungsverantwortung bleiben maßgeblich.

Die vier Perspektiven des Ansatzes kennenlernen →

Person und Erfahrung

Cornelia Irene Dannes: 26 Jahre Schulpraxis.

Meine Erfahrung in Schule und Verwaltung prägt meinen Blick auf Konflikte.

Vor meiner Schultätigkeit war ich acht Jahre in der Verwaltung tätig. 2024 schloss ich den Master of Mediation an der FernUniversität in Hagen ab. Ich bin zertifizierte Mediatorin und Autorin.

Mehr über mich und meinen fachlichen Hintergrund →

„Souverän im Konflikt ist, wer Wahrnehmung, Deutung und Verantwortung trennt, bevor er handelt.“

Cornelia Irene Dannes

Kontakt

Kontakt und fachlicher Austausch

Sie möchten sich über Mediative Kompetenz austauschen oder haben eine Frage zu meinen Veröffentlichungen? Ich freue mich über Ihre Nachricht.

Cornelia Irene Dannes telefoniert in einer gelben Telefonzelle